Was ist die SCENAR-Therapie?
Über die Verbindung des Hautwiderstandes zum inneren Milieu kann Einfluss sowohl auf das vegetative Nervensystem als auch auf körpereigene Regulationsvorgänge genommen werden.
Entstanden ist die Methode auf Initiative der russischen Weltraumbehörde. In den 70er-Jahren gelang es Wissenschaftlern unter der medizinischen Leitung von Alexander Revenko, elektromagnetische Impulse zu entwickeln, die vom Körper als eigene wahrgenommen werden, was wohl der wichtigste Grund für die gute Wirksamkeit der Methode darstellt.
Wirkung
Patienten geben an, dass der Tonus (Spannungszustand) der Muskeln abnimmt, sodass sich Verspannungen lösen und hiermit assoziierte Schmerzen, wie der Spannungskopfschmerz, rückläufig sind. Die SCENAR-Therapie wirkt abwehrkraftsteigernd. Es kommt zur Regulation des Muskeltonus, des Stoffwechsels, des Hormonstatus und des vegetativen Nervensystems (Anti-Stress-Wirkung). Die Durchblutung verbessert sich, der Lymphabfluss wird gefördert, Weichteilschwellungen nehmen ab, die Wundheilung wird beschleunigt, Schmerzen lassen nach und Störfelder werden beseitigt. Die Therapie soll zudem zur Freisetzung von 2000 verschiedenen Neuropeptiden führen, die positive Effekte auf den Körper haben, wie die Aktivierung unterschiedlicher Hirnareale.
- Aktivierung der Selbstregulation des Körpers
- Schmerzlinderung
- Förderung des Heilungsprozesses
- Kontinuierliches Biofeedback-Prinzip
- Individuell dosierte Impulsgabe
- Stimulation und Ausgleich des Nervensystems
- Freisetzung von Neuropeptiden
- Aktivierung verschiedener Hirnareale
- Förderung muskulärer Entspannung und des Lymphstroms
- Regulation des Stoffwechsels
- Abwehrkraftsteigerung
- Ausgleich des Hormonstatus
- Verbesserung der Durchblutung
- Beschleunigung der Wundheilung
Durchführung
Die Standardtherapie umfasst ca. 10 Sitzungen à 25 Minuten, anfänglich mindestens zweimal wöchentlich. Termin anfragen
Kontraindikationen
- Tiefe Beinvenenthrombose (TVT)
- Psychische Erkrankungen
- Tumorerkrankungen
- Schwangerschaft
- Patienten mit Schrittmachern oder Defibrillatoren
Mögliche Komplikationen: Bei korrekter Anwendung sind keine Risiken oder Komplikationen bekannt.