Pandemie

Ein Beitrag aus der Zeit der Pandemie: über den Angst-Reflex, das kollektive Alarmzeichen, und was wir daraus lernen können.

Im Moment fühlen wir uns wahrscheinlich, wie wenn eine Riesenwelle über uns hereinbricht und uns zu verschlingen droht. Presse-Mitteilungen und widersprüchliche Informationen bombardieren uns von allen Seiten. Wir wissen, was wir tun können, wie wir uns schützen sollen, wie wir andere schonen müssen; trotzdem, ein mulmiges Gefühl bleibt wie ein unterschwelliger, bitterer Geschmack zurück. Und wir fragen uns: «Wie macht man das, keine Angst haben?»

Tja, das können wir eben nicht, diesen Reflex zurückhalten, gerade weil er ein Reflex ist. Er sitzt im Hirnstamm und schützt uns vor Schlimmerem. Er setzt das Alarmzeichen frei, das wir brauchen, um unser Verhalten zu ändern. Und nun haben wir ein kollektives Alarmzeichen, eine schrille Glocke, die permanent läutet und uns aufrüttelt. Danken wir ihr, denn sonst würden wir mit Sack und Pack untergehen.

Jetzt haben wir Zeit nachzudenken und zu überlegen, wie jeder dazu beitragen kann, diese Glocke abzustellen. Halten wir uns an die Vorschriften, die uns schützen sollen, fokussieren wir uns auf Positives, entschleunigen wir diese geschenkte Zeit, helfen wir in unserem privaten Umfeld und fühlen wir mit unseren erkrankten Mitmenschen, unabhängig davon, welche Couleur sie tragen.

Seien wir dankbar, dass wir Verschonten rechtzeitig geweckt wurden!

Solidarität ist die politische Form der Nächstenliebe.Norbert Blüm

Praxis: mein Immunsystem-Knallrezept

1 Randenknolle, 2 cm Bio-Ingwer und 2 cm Kurkuma durch die Fruchtsaft-Presse jagen und schluckweise auf nüchternem Magen trinken, mit Vorliebe morgens!

Bleibt gesund und wild!
Béatrice

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